Ein selbstgenähtes Osterkörbchen ist super geeignet für Eier, Süßigkeiten oder kleine Geschenke – nachhaltig und wunderschön.
Ostern ist die perfekte Zeit für kleine kreative Projekte, die nicht nur Freude machen, sondern auch praktisch sind. Ein selbstgenähtes Osterkörbchen aus Stoffresten verbindet genau das: Es ist dekorativ, vielseitig einsetzbar und gleichzeitig eine nachhaltige Alternative zu gekauften Nestern aus Kunststoff oder Papier.
Mit ein paar Stoffresten, deiner Nähmaschine und etwas Zeit kannst du ein liebevolles Körbchen gestalten, das du jedes Jahr wiederverwenden kannst – für die Ostereiersuche, als Tischdeko oder als Geschenkverpackung für kleine Überraschungen.
Das Beste daran? Dieses DIY-Projekt ist auch für Anfänger bestens geeignet!
Warum ein Osterkörbchen aus Stoff?
Ein selbstgenähtes Osterkörbchen ist:
nachhaltig – du nutzt vorhandene Stoffreste
individuell – du bestimmst Farbe und Muster
langlebig – jedes Jahr wiederverwendbar
vielseitig – für Eier, Süßigkeiten oder Geschenke
dekorativ – als frühlingshafte Tischdeko
Gerade zu Ostern, wenn oft viel Verpackungsmaterial verwendet wird, ist ein Stoffkörbchen eine schöne Zero-Waste-Alternative.
Materialliste
Für dein Osterkörbchen benötigst du:
- 2 Stoffreste aus Baumwolle (Außenstoff)
- 2 Stoffreste aus Baumwolle (Innenstoff)
- Vlieseline oder Volumenvlies* (optional für mehr Stand)
- Nähgarn
- Stecknadeln oder Stoffklammern
- Schere oder Rollschneider
- Lineal oder Maßband
- Bügeleisen
- Nähmaschine

Osterkorb nähen
Zuschnitt
Schneide folgende Teile zu:
- Außenstoff:
2x Rechteck 25 x 20 cm - Innenstoff:
2x Rechteck 25 x 20 cm - Volumenvlies (optional):
2x Rechteck 22 x 18 cm - 2 Streifen 20 x 10 cm lang
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Stoff verstärken (optional)
Das Volumenvlies auf die Rückseite deiner Außenstoffe sorgt für mehr Stabilität.

Osterkorb nöhen
Außenteile zusammennähen
Lege die beiden Außenstoffteile rechts auf rechts aufeinander und nähe die Seitenkanten zusammen.
Wiederhole diesen Schritt mit den Innenstoffteilen und mit den Streifen für den Henkel.
Ecken formen
Damit dein Körbchen später eine schöne Form bekommt:
Falte eine untere Ecke so, dass Seitennaht und Boden aufeinanderliegen
Miss ca. 4–5 cm von der Spitze ab
Nähe quer darüber
Schneide die Ecke vorsichtig, bis zu Naht ab
Diesen Schritt bei allen vier unteren Ecken wiederholen.
Innen- und Außenteil verbinden
Wende das Außenteil und den zusammengenähten Streifen auf rechts.
Den Streifen nun mittag auf die Innenseite des Außenteils legen und nach innen legen.
Das Innenteil bleibt auf links.
Stecke nun das Außenteil in das Innenteil – rechte Seiten liegen aufeinander und der Henkel liegt innen.
Nähe die obere Kante rundherum zusammen und lasse eine kleine Wendeöffnung.

Osterkorb nähen
Wenden & Fertigstellen
Wende dein Körbchen durch die Öffnung. Nun ist der Henkel wieder außen und du hast eine schöne saubere Kante.
Forme die Ecken sorgfältig aus und bügle die obere Kante glatt.
Schließe die Wendeöffnung mit einer knappen Naht.
Umschlagen
Wenn du das Körbchen ohne Henkel nähen möchtest, dann kannst du nach dem Wenden den oberen Rand nach außen umschlagen, so daß eine typische Körbchenform entsteht.
Fertig ist dein selbstgenähtes Osterkörbchen!
Deko-Ideen
Du kannst dein Körbchen nun befüllen mit:
bunten Ostereiern
Schokolade
kleinen Geschenken
Frühlingsblumen
Moos oder Ostergras
Auch mit einer Schleife oder kleinen Applikation wird dein Körbchen zum echten Hingucker. Es gibt so viele schöne Möglichkeiten aus deinem selbstgenähten Körbchen ein echtes Unikat zu machen.

Osterkorb nähen
Fazit
Ein selbstgenähtes Osterkörbchen ist ein einfaches und nachhaltiges DIY-Projekt für die Frühlingszeit. Es bringt Farbe und Persönlichkeit in dein Zuhause und kann jedes Jahr wiederverwendet werden – als Dekoration oder Geschenkverpackung.
Perfekt für alle, die Ostern kreativ und bewusst gestalten möchten.
Auf meinem Blog findest du weitere Nähideen, die für Anfänger super geeignet sind.
